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Köstlich, regional genießen – EDEKA Unsere Heimat – echt & gut

Knackiger Endiviensalat und die vielleicht beste Salatsoße der Welt

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„Mausohr“, „Bettsaicher“ und „Kappes“ da läuft uns Saarländern direkt das Wasser im Mund zusammen. Für viele ist Salat eine reine Beilage. Als Hautgericht schmeckt das oft nur den echten Salatfetischisten/innen. Die Salatkreationen aus dem Saarland sind aber nicht nur ein echter Genuss, sondern auch super geeignet selbst dem standhaftesten Salatvermeider das knackige Grün schmackhaft zu machen … Vorausgesetzt natürlich die Qualität der verwendeten Produkte stimmt und man hat das Rezept der vielleicht besten, cremigsten, schlotzigsten Salatsoße der Welt zur Hand. 😉

Das Saarland bietet schon immer hervorragende Bedingungen für den regionalen Obst- und Gemüseanbau; Viel Platz, ländlich vor allem für Kohl, Salate und Obst. Dank EDEKA Unsere Heimat – echt & gut sind diese Produkte, u. a. aus dem Saarland bei uns nicht nur auf den Bauernmärkten sondern inzwischen – seit 10 Jahren – ganz selbstverständlich im EDEKA Markt um die Ecke erhältlich. So frisch wie eben vom Feld nebenan gepflückt …

edeka unsere heimat

Knackig frisch und lecker: #hauptsachguddgess

Wir Saarländer waren schon immer sehr verbunden mit unserem kleinen Bundesland. „Hauptsach gudd gess!“ ist deshalb nicht nur eine Redensart. Ich liebe vor allem die französischen Einflüsse in unserer Esskultur. Oftmals ist klassische Hausmannskost einfach nur deftig. Doch dank unserer französischen Nachbarn kommt bei uns noch dieses Quentchen Raffinesse hinzu.

Da wir nun Winter haben ist die Auswahl an frischen, regionalen Produkten ja nicht mehr ganz so groß. Aber ein Salat hebt sich momentan dennoch hervor: ENDIVIEN.

Von September bis November hat der Endiviensalat seine Hochzeit und deswegen habe ich Euch heute mein Lieblingsrezept für Endiviensalat mit französischer Soße rausgesucht.

Regional schmeckt echt & gut

Frische und regionale Produkte versuche ich beim kochen eigentlich immer zu verwenden. Leider schaffe ich es jedoch nur selten auf unsere regionalen Bauernmärkte. Die sind bei uns meist nur Mittwochs Morgens und daher für die arbeitende Gesellschaft echt schlecht terminiert. Eine Option ist deshalb die Marke EDEKA Unsere Heimat.

Wenn Ihr im Südwesten wohnt, also in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen oder eben dem Saarland, dann sind Euch bestimmt schon die EDEKA Unsere Heimat Etiketten auf verschiedenen Produkten aufgefallen. Sie kennzeichnen das nachhaltige Produktsortiment der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“. Auf der Rückseite finden sich dann QR-Codes mit denen die Herkunft der Ware bis zum Erzeuger nachvollziehbar wird. Und das ist mittlerweile richtig vielseitig. Die Produktpalette wächst ständig weiter. Obst und Gemüse, Frischeprodukte, Grundnahrung, Getränke und Tiefkühlkost. Sogar beim Bio-Sortiment (natürlich in Bioland- und Demeter-Qualität).

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Nach 10 Jahren und Angabe von EDEKA habe ich bei der Regionalmarke hier die Wahl zwischen über 300 Produkten und über 1.500 Erzeuger und Verarbeitungsbetrieben. Bio-Weiderind aus dem Schwarzwald oder aus dem Hohenloher Land, Württemberger Lamm, Stracke aus Hessen, badischer Spargel, Bodensee Obst, Fruchtsäfte und Biere oder Kartoffeln und Gemüse aus dem Saarland und der Pfalz.

EDEKA Unsere Heimat Produzent:  Thomas Lonsdorfer

So eingekauft ist die Herkunft meines knackigen Salatkopfes schnell geklärt. Einmal im Supermarkt den QR Code gescannt informiert mich die App über Herkunft und Produktionsbetriebes meines Salatkopfes. Den Herstellercode könnte ich auch auf der Webseite www.unsereheimat.de von EDEKA eingeben. Dort findet sich auch noch ein Saisonkalender den man durchaus öfters anschaut vor allem wenn ich saisonal einkaufen möchte.

Für meinen Salatkopf erscheint der Produktionsbetrieb von Thomas Lonsdorfer aus 66740 Lisdorf auf dem Display. Luftlinie nicht mal 5km von mir entfernt.

Er beliefert seit 1989 EDEKA Südwest. Ein ganz klassischer Familienbetrieb, bei dem drei Generationen gleichzeitig mitarbeiten. Die Familie bewirtschaftet 12 Hektar im Freilandgemüsebau und 4000 Quadratmeter Gewächshäuse. Maschinen kommen nur zum Einsatz, wenn die Böden es zulassen und die Ernte erfolgt ausschließlich in Handarbeit.

edeka-unsere-heimat
Alle Rechte am Bild: © Photo- Presse- Design Peter Diersch; 22.07.2015 Photoshooting für EDEKA Südwest, Thomas und Petra Lonsdorfer / Oberbruchstraße 40, 66740 SLS_Lisdorf, Kinder Eric (groß) , Marco / Tel.06831-2820 Mail:pelonsdorfer@gmx.net Keine Genehmigung für Mehrfachverwendung. Freie Verfügung nur mit Ausdrücklicher Genehmigung von Peter Diersch.

Mit ein bisschen Hintergrundwissen sieht man seinen Salat gleich völlig anders. An den Feldern von Herrn Lonsdorfer fahre ich fast täglich vorbei und dann über einen Einkauf einen direkten Blick hinter die Kulissen zu bekommen ist ein gutes Gefühl. Eben kein Salat der schon zig Kilometer hinter sich hat (Stichwort: CO² Bilanz), sondern der frisch um die Ecke geerntet und mit einem kurzem Vertriebsweg bei uns im EDEKA landet. Es ist nie schlecht zu wissen was man auf dem Teller hat.

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Alle Rechte am Bild: © Photo- Presse- Design Peter Diersch; 22.07.2015 Photoshooting für EDEKA Südwest, Thomas und Petra Lonsdorfer / Oberbruchstraße 40, 66740 SLS_Lisdorf, Kinder Eric (groß) , Marco / Tel.06831-2820 Mail:pelonsdorfer@gmx.net Keine Genehmigung für Mehrfachverwendung. Freie Verfügung nur mit Ausdrücklicher Genehmigung von Peter Diersch.

Streng kontrolliert für das gute Käufergewissen

Damit aber noch nicht genug: Zusätzlich hat die Regionalmarke EDEKA Unsere Heimat – echt & gut noch eigene Prüfverfahren für seine regionalen Lieferanten und Produkte. Heißt diese müssen zusätzlich bestimmte Anforderungen erfüllen. Die Produkte müssen nicht nur aus den  Absatzgebieten der EDEKA Märkte im Südwesten stammen sondern dürfen auch nur mit Rohstoffen aus diesen Bundesländern erzeugt und verarbeitet werden. Zu diesen Anforderungen wird streng kontrolliert, ob Frische, Größe, Gewicht, Farbe, Reife und Aroma stimmen. Damit diese Qualität eingehalten wird gibt es, neben den eigenen Kontrollen der Erzeuger, das System der sogenannten „Vorerntebeprobung“.

Am Ende steht ein Einkauf mit gutem Gewissen unsere regionalen Produzenten unterstützt und ein frisches, saisonales Produkt gekauft zu haben.

 

ENDIVIEN: Mein Lieblingssalat

Jetzt müssen wir diesen knackigen Endiviensalat nur noch in eine schmackhafte Hauptmahlzeit verwandeln. Wir essen das bei usns gerne als vollwertiges Mittagessen. Wenn es saarländischen Endiviensalat mit französischer Soße gibt dann will jeder was davon ab. Deswegen mache ich immer gleich die große Schüssel. 🙂

Gerade der Endiviensalat ist einem Kopf- oder Eisbergsalat vorzuziehen. Im Endiviensalat stecken nämlich viel mehr Mineralstoffe und auch mehr Beta-Carotin. Hinzu kommt seine leicht bittere Note. Wir Saarländer mögen das sehr gerne und kennen die Vorzüge noch von unseren Omas und Opas. Genau wie der „Bettsaicher“, also Löwenzahlsalat, enthält Endivien den Bitterstoff Lactucopikrin. Das regt den Gallenfluss an und sorgt damit dafür, dass fettreiche Gerichte besser verdaulich werden. Außerdem wirkt er leicht harntreibend. Deshalb den Salat auch niemals zu lange waschen sonst werden auch diese so wertvollen Bitterstoffe ausgewaschen.

In Kombination des EDEKA Unsere Heimat Endiviensalates mit der französischen Salatsoße schmeckt gerade diese feine Bitternote sehr delikat.

zutaten

Die ZUTATENLISTE

1 großen oder 2 kleine EDEKA Unsere Heimat Endiviensalate
3-4 gekochte Kartoffeln
3-4 gekochte Eier
100gr Schinken oder Speckwürfel
1/2 Becher Schmand
2-3 EL Dijonsenf
2 Zehen frisch gepresster Knoblauch (alternativ Knoblauchpulver)
2 fein gehackte Zwiebeln
1 Bund Schnittlauch
2 EL Essig
Salz und Pfeffer, ggfs. etwas Zucker
etwas Olivenöl/ Butter
3-4 Scheiben altes Toastbrot/ Baguette

optional: Salatsaaten/ -kerne (wer kein Fleisch isst)

So wird’s gemacht/ Zubereitung

Zuerst wasche ich den Salat. Gerade bei den etwas krauseren Endiviensorten sollte das ordentlich gemacht werden da hier gerne mal Sand zwischen den Blättern hängt. Alle Blätter kurz unter kaltem Wasser abspülen und dann trocken tupfen oder in der Salatschleuder direkt vom Restwasser befreien.

Jetzt eine große Schüssel bereitstellen und die Blätter in kleine dünne Streifen schneiden. Je feiner desto besser. Damit das gelingt nimmt man am besten immer ein paar Blätter zusammen. (der weiße Rest vom Strunk zeigt in eine Richtung) und rollte diese dann wie eine Zigarre zusammen. Dieses „Salatröllchen“ kann dann schnell und einfach in Streifen geschnitten werden.

salat schneiden

endivien

Französische Salatsoße/ Grundrezept

Das Gelingen des Endiviensalates hängt nur an dieser einfach aber raffinierten Salatsoße. Wann immer Kartoffeln übrig sind hebe ich diese auf um die Salatsoße auf Vorrat zu machen. Heute werde ich sie aber frisch zubereiten. Das heisst zuerst müssen die Kartoffeln gar und die Eier hart gekocht werden. Da ich noch etwas Soße bevorrate habe ich hier mehr als im Rezept angegeben gekocht.

Auf keinen Fall das Salz im Kochwasser vergessen! Muss unbedingt rein für den späteren „guddschmack“ 🙂

set-kartoffeln

Kartoffeln kochen

Mis en place

Während das nun kocht bereite ich alle anderen Zutaten zu. Das heisst Kleinschnippeln! Zunächst einmal die Zwiebeln und den Schnittlauch. Am besten sehr fein. Dann den Knoblauch (sofern Ihr den frischen verwendet) durch die Knoblauchpresse jagen. Vom Schnittlauch hebe ich mir gerne noch ein paar Röllchen einzeln auf als Deko.

mis en place

Der Schinken/ Speck muss angebraten werden. Ebenso das Toastbrot. Auch hier ist schnippeln angesagt. Der Schinken so klein wie möglich und das Brot in angenehme, mundgerechte Stücke. Beides wird dann entsprechend angebraten.

speck

Für den Schinken braucht Ihr nur zusätzliches Öl, wenn dieser wirklich sehr mager sein sollte. Ansonsten kann der auch gut ohne zusätzliches Fett lecker und knusprig gebraten werden. Spätestens jetzt herrscht ein unwiderstehlicher Duft in der Küche … und das wo wir ja nur „Salat“ zubereiten.

croutons mis en place

Das klein geschnittene Brot gebe ich in eine Pfanne mit etwas Olivenöl und Butter. Dort wird es knusprig gebraten bis daraus, wie wir sie im Saarland nennen, „KRACHELN“ geworden sind. Im Hochdeutschen und auch bei unseren französischen Nachbarn heißen diese dann „Croûtons“. Achtet aber bitte darauf das sie nicht zu dunkel werden.

Zu guter Letzt noch die Eier. Hier wird aufgeteilt. Zum einen verwenden wir zwei der gekochten Eigelbe direkt in der Soße. Zum anderen schneiden wir den Rest in kleine Stücke, neben den Croutôns und dem Speck, als weiteres Topping.

Salatsoße anmischen

Das besondere der französischen Salatsoße: Sie ist leicht obwohl sie reichhaltig schmeckt. Sie ist cremig, sie ist schlotzig und schmeckt obendrein sehr würzig mit einer feinen Schärfe. Gut abgeschmeckt erhält sie eine optimale Harmonie aus Süße, Schärfe und Säure.

Angemacht wird die Soße indem Ihr die Kartoffeln pellt und sie dann mit zwei der gekochten Eigelbe in einer Schüssel mit der Gabel kleinmatscht. Je feiner desto cremiger wird die Salatsoße später. (Aber bitte nicht auf die Idee kommen die Kartoffeln zu pürieren – dann werden sie nämlich matschig!) Dazu kommen der Knoblauch, die Zwiebeln, Senf, Schmand, Salz und Pfeffer, etwas Essig, etwas Olivenöl und der Schnittlauch.

mashed

zutatenmischen

Alles gut durchmischen und gleich mal abschmecken. Je nach Essig kann es sein das man mit etwas Zucker der Säure entgegen steuern muss. Meistens genügt es aber einfach nur nach und nach zu dosieren bis alles gut harmoniert. Ich gebe noch etwas Essig und Salz nach.

Anrichten und Servieren

Den Salat erst kurz vor dem Essen mit der Soße mischen. Dann versäuft er nicht so schnell und bleibt noch knackig. Der Rest ist ganz nach dem persönlichen Geschmack. Entweder Ihr serviert ihn bereits mit den Toppings oder reicht diese separat dazu.

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Wenn ich Besuch habe serviere ich die Toppings aus Eiern, Croutôns und Speck (alternativ Salatkernen) meist getrennt. So kann sich jeder das nehmen was er möchte.

toppings

salat EDEKA Unsere heimat anrichten

Ich persönlich bin eindeutig der Eier, Croutôns, Schinkenwürfel-Fan. Die Kombi finde ich zum niederknien. Könnte ich nur essen und ich brauche dann auch nichts mehr anderes, weil mein Bauch einfach nur glücklich ist.

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Aber auch die Variante mit Salatsaaten/ Salatkernen schmeckt lecker. In dieser Mischung sind Pinienkerne, Sonneblumenkerne, Sesam, verschiedene Nüsse und Kürbiskerne enthalten.

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Weitere Infos findet Ihr auch auf der Facebookseite von EDEKA Unsere Heimat.

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Bester Salat der Welt!

Wenn ich dieses Rezept zubereite dann frage ich mich manchmal wie Menschen wirklich auf so leckere Salate verzichten können. Diese Kombination im Mund ist alles was man für ein sättigendes und geschmackvolles Essen braucht. Durch die Croutôns und den Speck fehlt einem an nichts und der leicht bittere Salat passt sich hervorragend in diese Mischung ein. Für mich ist der Endiviensalat mit französischer Soße der beste Salat der Welt. (Die französische Soße eignet sich ganz klasse für Feld-, Rucola- und Löwenzahnsalat)

Wenn Ihr dann noch die Möglichkeit habt auf so gute, regionale Produkte wie die bei EDEKA Unsere Heimat zurückzugreifen: Macht es! Die Frische ist besser, Ihr wisst wo Eurer Essen herkommt, Ihr tut Euch etwas Gutes indem Ihr saisonal kocht und esst (d.h. stets die optimalsten Inhaltsstoffe, da nichts unreif geerntet wird) und unterstützt obendrein noch lokale Erzeuger bei Euch um die Ecke. Ich fand auch nicht das es viel teurer war – zumal die Produkte alle sehr geschmackvoll sind.

Ich persönlich würde mir ja wünschen, dass dieses regionale Angebot von EDEKA nicht nur in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen oder eben dem Saarland sondern deutschlandweit angeboten würde. Es macht es leichter etwas mehr Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Es bringt ja nichts wenn wir jetzt die Plastiktüten einsparen aber unser Obst und Gemüse aus Übersee zugekauft wird.

Und weils so lecker war genehmige ich mir jetzt noch ein Tellerchen 🙂

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Wie sehr achtet Ihr beim Einkauf auf Regionalität und saisonale Produkte?

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2 Kommentare

  1. Wow! Großes Lob für diesen sehr ausführlichen Artikel mit den tollen Bildern! Sieht hochgradig gesund aus und werde ich sehr bald nachkochen! 😉 TOP!

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