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Sprühen statt kleckern! Olivenöl gibt es jetzt in der Spraydose

Bertolli Olivenöl Spray - Extra Vergine Originale und Olio di Oliva Cucina

Bei 36 Grad im Schatten lässt es sich gut braten dachte ich mir. Deshalb gibt es heute mit den beiden Bertolli Olivenöl Spray Extra Vergine „Originale“ und Olio di Oliva „Cucina“ einen geölten Ausflug in meine Küche.

Die Marke Bertolli kennt ja sicher jeder; Traditionsunternehmen und untrennbar mit dem Stichwort „Olivenöl“ vebunden. Ich koche selbst mit Bertolli – aber als ich vom neuesten Produktzuwachs in der Bertolli Familie hörte war ich doch etwas mehr interessiert. Dank Anja von awi-blog.de kamen dann auch prombt zwei Testfläschchen bei mir an (Vielen Dank Anja ;-)) und ich war direkt mit Eifer bei der Sache …

Bertolli Olivenöl Spray

Bertolli Olivenöl Spray

Diese Idee für die Küche ist eigentlich nicht neu – aber die grundsätzliche Formulierung von reinem Olivenöl, dickflüssig und schwer,  in Kombination mit dem Wesen des „Spühens“ wollten wohl bisher nicht recht zusammenpassen. Essig & Öl ließ sich da schon besser sprühen – hier gibt es bereits in den Abteilungen der Geschäfte für Küchenzubehör, spezielle Essig-Öl Sprüher zu kaufen. Befüllt man einen solchen jedoch mit reinem Olivenöl kommt nüscht mehr.

Da interessiert es mich doch gleich, wie Bertolli das nun also gemacht hat.

Bertolli Olivenöl Spray

Konsistenz

Es kann eigentlich nur etwas mit der Konsistenz zu tun haben. Bei den ersten Tests hatte ich da auch schon eine Vermutung, denn das Öl ist wirklich etwas flüssiger und nicht ganz so zäh wie man Olivenöl eigentlich kennt. Ansonsten unterscheidet es jedoch nichts vom herkämmlichen Bertolli Olivenöl.

Geruch & Geschmack

Das Extra Vergine „Originale“ Öl riecht intensiv nach Oliven – eben der typische Olivenölgeruch – sehr frisch, fast schon fruchtig und grün – leicht herb. Es schmeckt nicht bitter – das ist mir gerade in Salaten besonders wichtig.

Olio di Oliva „Cucina“ hat dafür kaum einen Eigengeruch. In Kombination gesehen sind beide Bertolli Olivenöl Spray eine sehr gute Ergänzung zueinander.

Bertolli Olivenöl Spray

Anwendungsarten & Unterschiede

Wie schon erwähnt gibt es zwei Sorten des neuen Bertolli Olivenöl Spray. Einmal die klassische Extra Vergine „Originale“. Es wird kalt gepresst und ist ideal für die kalte Küche. Blattsalate, Gemüse, Pasta oder Pizza. Ich sprühte es über den Salat, verfeinerte die Tomaten-Mozzarella-Basilikum Platte (a la cabrese) damit und benutzte es auch um die Pasta damit abzurunden.

Bertolli Olivenöl Spray

Die andere Sorte ist das Olio di Oliva „Cucina“ Es ist extra raffiniert, gefiltert und geschmacksneutral. Dazu ist es auch, im Gegensatz zum  Extra Vergine „Originale“ hitzebeständig bis zu 220 Grad (die Frittiertemperatur liegt bei 170 Grad) also ideal für die heiße Küche. Damit lassen sich Pfannen-, Ofen- oder Fleischgerichte optimal zubereiten. Marinieren klappt wirklich super damit und wer gerne Ofenkartoffeln isst; mit dem Bertolli Olivenöl Spray kann man endlich das Olivenöl so fein dosieren, dass die Kartoffeln nicht mehr im Olivenöl schwimmen. Auch Grillgemüse wird damit ein Traum.

Bertolli Olivenöl Spray

Die Anwendung ein Olivenöl zu sprühen erlaubt es natürlich sehr großflächig, aber dennoch sparsam, Olivenöl „deckend“ aufzutragen. Keine großen Kleckser mehr, die nie da landen wo sie hin sollten.

Dosierung

Mein erster Versuch war allerdings äusserst einprägsam. Die Flasche sah auf den ersten Blick so unscheinbar aus, dass ich nicht mit dieser Sprühpower gerechnet habe. Das flutschte nur so raus und überraschte mich. Nachdem der fixierende Plastikstöpsel dann aber mal weg war und ich „mit Gefühl“ an die Sache heranging war die Dosierung schon besser möglich.

Beide Flaschen haben 200ml Inhalt und pro Zerstäubung sollen 2ml versprüht werden. Ein Mindestabstand von 20cm Entferung sollte zudem ebenfalls eingehalten werden. Wenn ich den Knopf gedrückt halte könnte ich durchaus auch mehr dosieren. Man kann es eigentlich nicht wirklich beeinflussen, dass es nun wirklich diese 2ml sind.

Insgesamt gesehen empfinde ich die Dosierung äusserst genau und vor allem sehr fein. Man braucht durch das Sprühen viel weniger Olivenöl und das macht es auch deutlich sparsamer und kalorienreduzierter. (Wieder was für die schlanke Line getan!)

Bertolli Olivenöl Spray

Kleinere Anlaufschwierigkeiten

Dass man auch durchaus zuviel dosieren kann erwähnte ich bereits. Allerdings ist mir da auch noch ein anderes Missgeschickt passiert: Die Idee mein Bratgut im Backofen mit dem Bertolli Olivenöl Spray zu bearbeiten war nämlich kein wirklich grandioser Einfall von mir. Ich hatte mein Fleisch vorab damit mariniert. Statt nun immer wieder Marinade nachzupinseln, wollte ich das mal mit der Bertolli Olivenöl Spray Variante testen. Es war jedoch keine gute Idee, das nur bei herausgezogener Backofenschiene zu machen .Der Sprühnebel des Bertolli Olivenöl Spray ist nämlich so fein, dass die Hitze ihn gleich – noch in der Luft – wortwörtlich in Rauch aufgehen liess. Vom olivenöl kam damit nichts mehr auf dem Bratgut an sondern steckte, rauchig duftend, in meiner Nase! Merke also: Erst das Bratgut rausnehmen und dann einsprühen!

Bertolli Olivenöl Spray

Preis & Erhältlichkeit

Eine Flasche Bertolli Olivenöl Spray, sowohl Extra Vergine „Originale“ als auch  Olio di Oliva „Cucina“, enthält 200 ml und ist in jedem Supermarkt für ca. 3,49 € erhältlich. Die Flaschen sind jedoch nicht Wiederverwertbar – müssen also, wenn sie leer sind, entsorgt werden.

Bertolli Olivenöl Spray

Mein Fazit

Den größten Vorteil von Olivenöl zum sprühen sehe ich im großflächigen Auftrag, der sich durch die Zerstäubung unheimlich sparsam dosieren lässt. Man braucht wirklich nur wenig und die Pfanne ist mit dünnen Film Olivenöl ausgelegt. Allerdings zerläuft es auch schneller, da die Konsistenz – im Vergleich mit herkömmlichen Oliveölen- natürlich nicht ganz so ölig, sondern eher flüssiger ist.

Bleibt nur noch die Frage: Braucht man nun sowas wirklich in seiner Küche? Ersetzt es die normale Flasche Olivenöl zu 100% oder ist es nur eine Ergänzung? Nun einzig für Dekoration fällt das Bertolli Olivenöl Spray durch. Gerade wenn man es um eine Speise träufeln will oder in eine Suppe eignet sich das Spray optisch nicht so gut. Das wäre aber auch schon das größte Manko. Die Dosierung und vor allem der feine Film an Olivenöl über dem Bratgut oder dem Salat sind nicht zu toppen. Man braucht nicht nur weniger – nichts schwimmt mehr im Olivenöl – sondern spart nebenbei auch noch im handumdrehen Kalorien. Häufiger kommt bei mir das Bertolli Olivenöl Spray Olio di Oliva „Cucina“ zum Einsatz. Hierfür gibt es einfach mehr Gelegenheiten. Es schmeckt dafür bei der frischen Zubereitung nicht so gut. Hier nehme ich dann das Extra Vergine „Originale“. Beide ergänzen sich toll und sind eine wertvolle Bereicherung in der gesunden Küche.

Im Vergleich zu herkömmlichem Bertolli Olivenöl sind wir zwar etwas teurer, auch ist es nicht nachfüllbar. Bisher habe ich mein Olivenöl immer in einer Glasflasche nachgefüllt – das geht hier natürlich nicht mehr. Aber ich brauche dafür auch weniger, spare Kalorien und es wird trotzdem alles knusprig. Das ist es mir dann schon wert.

Das Bertolli Olivenöl Spray erreicht bei mir im Test 4 Flügel:

                     

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3 Kommentare

  1. Hallöchen,

    auch ich hatte die Gelegenheit die beiden verschiedenen Öle von BERTOLLI zu testen. Ich muss wirklich sagen, dass das Öl eine gute Alternative ist, jedoch ist es meiner Meinung nach ein wenig zu teuer. Eventuell kann ich mir vorstellen das Salatöl zu nutzen, aber zum Braten werde ich wohl weiter beim normales Sonnenblumenöl bleiben.

    Meinen gesamten Bericht findest Du in meinem Blog

    Wencke

  2. Das Öl für Rosmarinkartoffeln zu verwenden finde ich eine klasse Idee, muss ich mal probieren, da wir öfter mal Kartoffelspalten im Ofen machen.
    Das Original, für Salat fand Ralf beim ersten Test nicht so, er hat es in die Schüssel gesprüht und drauf dann den Salat gegeben, müssen wir mal anderes probieren 🙂
    Das Cucina finde ich persönlich auch recht gut und praktisch.

    P.S: Hab ich dir sehr gerne zum Testen weiter gegeben. Ich freue mich ebenso, dass ich den Labello Vitamin Shake dank dir testen darf und so nette Zugaben dazu bekommen habe 🙂
    Bericht folgt natürlich 🙂

    1. Im Salat verwende ich auch nur bedingt Olivenöl. Je nach Zutaten ist das manchmal zu viel Eigengeschmack. Bei den Kartoffelspalten kennt man das ja: da träufelt man Olivenöl so quer Beet, aber dann ist auf der einen Kartoffel alles und auf anderen gar nix – also macht man weiter und das Ende vom Lied ^^ man hat zuviel auf dem Blech. Das ist hier natürlich total praktisch. Ich mache die Spalten in einer Schüssel, würze Sie – alles noch ohne Öl und sprühe sie dann auf dem Backblech nur noch ein. Total lecker und optimal dosiert.

      Freut mich wenn Dir Dein Päckchen auch gefallen hat – ich benutze den Labello auch total gern. Er riecht wirklich super fruchtig ^^ den will man gleich mampfen 🙂

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