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Privat-Talk 1.0

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Wooooah Leute! Stress, dieses fies FrĂŒchtchen hat sich meiner bemĂ€chtigt und hör mir auf wenn einer jetzt am 17. Dezember 2014 noch behauptet er habe keinen Stress. Unbewusst stehen wir doch alle so ein wenig unter Strom und sei es nur weil in knapp 5 Tagen die komplette Familie auf der Matte steht und bereits die Lippen zum Knutschen spitzt …hach ja … Weihnachten.

Aber erstmal der Reihe nach ….

Ich lag dieses Jahr gut im Rennen. Im November hatte ich schon Weihnachtsgeschenke vermerkt und meine Liste war so gut wie vollstÀndig. Heisst; Ich wusste wer dieses Jahr was bekommt und ich wusste auch woher ich es bekomme. Auch meine Weihnachtsdeko war geplant ja sogar der Tannenbaum reserviert.

Als ich das damals alles plante wusste ich noch nicht das mich bald danach ein fieser Bazillus niederstrecken wĂŒrde. Es war zunĂ€chst ein leises krĂ€chzen das in einem ausgewachsenen Halsweh endete. So weit so gut. Ein warmer  Schal, ein paar „Guzhja“ und jede Menge von Omas altbewĂ€hrtem, heissen Fenchelhonig-Salbeitee sollten es richten. Bis dato war ich noch gut einsatzbereit. Den PC konnte ich ja benutzen nur reden habe ich besser gelassen. ich klang wie ’ne Kombination aus einer etwas aus der Übung gekommen Soul-Diva die einen Hulk verschluckt hatte.

Damit hĂ€tte ich noch leben können: es tat ja nicht weh und ich brauchte einfach nur meine StimmbĂ€nder möglichst ruhig halten. Dann bekam ich allerdings Schluckbeschwerden und meine Mandeln dachten sie sind ja jetzt so rot das sie auch auf eine anstĂ€ndige ApfelgrĂ¶ĂŸe anschwellen mĂŒssen. *Au*

Nach zwei Tagen kam zum Halsweh und der MandelentzĂŒndung dann noch ein zweilöchriger Wasserfall. Irgendjemand in meiner Großhirnrinde hat wohl aus Versehen den Hahn aufgedreht und plötzlich lief es mir glasklar wie ein Rinnsal aus der Nase. Ich schaffte es so nicht nur innerhalb kĂŒrzester Zeit einen Taschentuchnotstand auszulösen sondern auch und einen gut sichtbaren, neuen Orientierungspunkt in der Wohnnung. Die ganzen TĂŒcher stopfte ich nĂ€mlich in handliche MĂŒllsĂ€cke und die zusammen bildeten einen eigenen, viruösen Stadtstaat in unserer MĂŒlltonne.

Zu guter Letzt gesellte sich noch der Husten in diese illustre Runde – nicht das ich ihn vermisst hĂ€tte aber er kam und er blieb – hartnĂ€ckig.

Ja, ich war durchaus gestresster als normal, im November bin ich kaum zu einer persönlichen MeTime gekommen, hatte keine Zeit fĂŒr mein Yoga und auch sonst war ich durchaus etwas rasant und nachlĂ€ssig mit mir unterwegs. Da streckt einen so ein Bazillus gleich doppelt so heftig dahin.

Irgendwann war ich dann so fix und fertig mit der ErkĂ€ltung … soviele Orangen kann ich gar nicht essen um das alles wieder gut zu machen und ich musste mich mit Medikamenten der ErkĂ€ltung ergeben. So eine allumfassende ErkĂ€ltung ist megafies und sie hat mich nicht nur ĂŒber alle Maße genervt, sie hat auch alle meine Vorhaben vollstĂ€ndig ĂŒber den Haufen geworfen.

krank

2014 nicht einmal krank

Da war ich in diesem Jahr – bis zu diesem Punkt hier – nicht einmal krank. Ich hatte keinen Schnupfen, war nicht erkĂ€ltet gewesen und hatte auch sonst keine alltĂ€glichen Bazillen abbekommen und dann DAS! 1 Monat vor Weihnachten dieses komplette Paket und haut mich vollstĂ€ndig um.

Ich wurde zwar gut umsorgt, bekam selbstgekochte SĂŒppchen und durfte das Bett hĂŒten aber mir persönlich wĂ€re es anders lieber gewesen. Es ging mir dann auch nach und nach wieder besser – vor allem der Schnupfen und die MandelentzĂŒndung waren weg – und so fing ich wieder an meinen Alltag aktiver zu gestalten. Ich arbeitete wieder und auch der Blog hatte einiges an BeitrĂ€gen die ich jetzt aufarbeiten musste. Gesagt getan – die alte Frequenz und meine Schreibzeiten waren schnell wieder gefunden und dann ging es plötzlich nochmal los.

Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht 100% genesen gewesen, das wusste ich, aber ich fĂŒhlte mich gut und die kleineren WehWehchen wie der noch sporadisch auftretende Husten und die Abgeschlagenheit wĂŒrden auch noch verschwinden, dachte ich. FALSCH! … denn dann war ich plötzlich vollkommen weg!

insta-shots

Eine verschleppte Sache

Nach 1 1/2 Wochen stressigem Alltag aus Arbeit, Haushalt, Weihnachtsvorbereitungen und Bloggen waren die Gliederschmerzen, der Husten und die Abgeschlagenheit dann wieder zurĂŒck. Durch die Medikamente verschwinden zwar die Symptome und es ging es mir damit ja eigentlich soweit gut aber da macht man dann hier und da ein bisschen mehr, wĂ€gt sich gesundheitlich auf dem Weg der Besserung, dabei ist man eigentlich noch gar nicht fit genug dafĂŒr.

Ich kann nur sagen: TUT ES NICHT! Bei mir hat es sich böse gerĂ€cht und ich hatte bis Ende letzter Woche meine zweite Auskurierungsphase mit strenger Bettruhe und noch mehr Medikamenten. Bei einem verschleppten grippalen Infekt droht im schlimmsten Fall eine  HerzmuskelentzĂŒndung und das ist keine angenehme Sache sondern kann tödlich enden.

Inzwischen geht es mir wieder besser – so 100% normal lĂ€uft alles zwar noch nicht aber eigentlich bin ich nun genau in der Situation von vor 14 Tagen. Ich könnte jetzt schon wieder voll loslegen. Allerdings habe ich aus Teil 1 gelernt und lasse es trotz Genesung zunĂ€chst ruhig angehen. Ich muss aber auch gestehen das ist nicht so einfach wie ich dachte. Ich kann Euch gar nicht sagen welch ein Haufen Emails sich in meinem Posteingang stapelt. Ich habe diese Woche vielleicht 20% davon beantwortet und alle meine BlogbeitrĂ€ge sind ebenso liegen geblieben – ich denke Ihr werdet es sicherlich auch bemerkt haben das es hier seeehr still war. *Ich brauch ne Assistentin!* 😉

Zumindest scheine ich das drauf los schreiben noch nicht verlernt zu haben. Ich dachte wenn ich mich wieder vor den Laptop setze dann erstmal mit einer ordentlichen Leere in mir. Durch meinen Ausfall sind auch die HĂ€lfte meiner geplanten Geschenke ausgefallen, weil sie einfach nicht mehr zu bekommen waren und auch online Lieferzeiten erst nach Weihnachten angegeben wurden. Ich habe dann alles etwas umgestellt und versucht es online zu bestellen, um einfach den Stress mich jetzt noch ins GetĂŒmmel zu werfen zu vermeiden. Daher ein dicker Dank an meinen netten Postboten. Er hat nicht nur eine riesen Tafel MERCI von mir geschenkt bekommen sondern ich finde das er es auch mal verdient hat hier erwĂ€hnt zu werden. Schliesslich ist er dieses Jahr nicht nur mein Geschenkeheld sondern er bringt mir ja auch sonst alle Pakete – und seien sie noch so schwer – bis an die HaustĂŒr und das immer mit einem LĂ€cheln. Vielen Dank!

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Ab morgen habe ich dann auch wieder eine regelmĂ€ĂŸige Visite hier im Blog vor – es gibt mich noch wie Ihr sehr –  ich hoffe Ihr verzeiht mir auch meine ungewollte Auszeit. Ich denke Ihr habt Euch sicher auch schon gefragt: „Wo is sie denn abgeblieben …“

Der Spruch „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ trifft es hier wieder sehr genau.

signatur-beangel

 

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2 Kommentare

  1. Liebe BeAngel,

    ich hoffe, Du hast Dich mittlerweile ganz erholt. Manchmal fordert sich der Körper einfach eine Auszeit. 🙂
    Hab mit Deiner Familie ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Spaß, GlĂŒck und Gesundheit. Ich wĂŒnsche Dir eine besinnliche Zeit voller Zufriedenheit.

    Liebe GrĂŒĂŸe von Marion.

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    1. Danke Marion. Ja, inzwischen bin ich soweit wieder fit – Danke der Nachfrage.

      Ich wĂŒnsche Dir und Deiner Familie ebenfalls Frohe Weihnachten und falls wir uns bis dahin nicht mehr lesen auch ein gutes Neues Jahr 🙂

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