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#FragBeAngel: “Warum wird Make-up fleckig?”

Die Frage der Woche (KW 35)

Kurz und knapp ist die neue Rubrik “Die Frage der Woche” in meinem Blog in der Euch Experten antworten auf die wichtigsten Beauty-Fragen geben. HEUTE:  “Warum wird Make-up fleckig?”

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“Warum wird Make-up fleckig?”

Die Frage der Woche (KW 35)

Das sagen die Experten:


 

Ariane Grandel, Schulungsleiterin bei DR. GRANDEL sagt dazu:
“„DafĂŒr kann es viele GrĂŒnde geben; natĂŒrlich kann, aber muss es nicht unbedingt am Make-up an sich liegen. Das Make-up sollte zum Hauttyp passen: Bei eher fettiger Haut sollte das eine Foundation mit hohem Puderanteil und mattierendem Finish sein. Trockene Haut freut sich ĂŒber ein leichtes, Feuchtigkeit spendendes Make-up. Bei unruhiger oder nicht mehr ganz glatter Haut kommt eher eine cremige Formulierung mit lichtreflektierenden Pigmenten in Frage. Und wenn’s ganz schnell und unkompliziert gehen muss, sind mineralische Puderfoundations das Mittel der Wahl. Unverzichtbar fĂŒr ein perfektes, lang haltendes Make-up ist jedoch eine gepflegte Haut – zu erreichen mit wöchentlichen Peelings und hauttypgerechter Pflege. Auf ebenmĂ€ĂŸiger Haut kann Make-up viel gleichmĂ€ĂŸiger aufgetragen werden (am besten mit einem Make-up-Pinsel oder SchwĂ€mmchen einarbeiten) und hĂ€lt auch deutlich lĂ€nger. Am Schluss das Make-up abzupudern erhöht die Haltbarkeit ebenfalls.“


Stephan Schmied, Make-up Artist bei Max Factor sagt dazu:
„Ein fleckiger Teint kann beispielsweise dadurch entstehen, dass die Farbe oder Textur der Foundation nicht zum eigenen Hauttyp passt oder zu viel Produkt verwendet wird – daher nicht zu viel Foundation auftragen und das Make-up immer gut verblenden. Als Basis vor der Foundation ist Primer ideal, da der Teint ebenmĂ€ĂŸiger wird und sich die Foundation der Haut dadurch perfekt anpasst (z.B. Max Factor Facefinity All Day Primer). Neue Formulierungen wie CC Creams eignen sich aufgrund ihrer Hautpflegeeigenschaften fĂŒr trockene Haut und luftig-leichte Mousse-Texturen sorgen fĂŒr einen seidenmatten Look, da sie angenehm leicht ĂŒber die Haut gleiten und sich wunderbar verblenden lassen (z.B. Max Factor Whipped CrĂšme). Um den richtigen Farbton zu finden, sollte das Make-up immer im Tageslicht am Hals oder zwischen den SchlĂŒsselbeinen getestet werden.“


Iris Martin, Make Up-Artist bei ASTOR sagt dazu:
„Ein fleckiger Teint kann mehrere Ursachen haben. Wird die Haut vor dem Auftragen des Make-Ups nicht richtig vorbereitet, entsteht oft ein fleckiges Hautbild. Die richtige Pflege in Form einer auf den Hauttyp abgestimmten Creme ist das A und O. Richtig einmassiert spendet sie viel Feuchtigkeit und bietet so die perfekte OberflĂ€che fĂŒr die nachfolgende Foundation. Auch auf die richtige Technik beim Auftragen und die Farbwahl kommt es an: Fleckig wird es, wenn man nur eine dickere, statt mehreren dĂŒnnen Schichten auftrĂ€gt oder wenn man zu einer zu dunklen Nuance greift. FĂŒr einen ebenmĂ€ĂŸigen Teint eignen sich am besten Foundations mit integriertem Primer, wie das neue Perfect Stay 24h Make Up + Perfect Skin Primer von ASTOR.“


Ich sage dazu:
“Unter Beautybloggern spricht man hier von “MAKEUP-OXIDATION”.

ZunĂ€chst passt das MakeUp perfekt, nachdem man es aufgetragen hat, und plötzlich bemerkt man eine komplette oder auch nur stellenweise Nachdunklung oder VerfĂ€rbung im Gesicht. Ist auch mir schon öfters passiert – selbst mit Grundierung und perfekter Vorbereitung. Man kann hier tatsĂ€chlich von einer Art Oxidation sprechen, die eben erst passiert wenn das MakeUp in die Haut einzieht. Bei mir sehr oft an den fettigeren Hautstellen – also Stirn-, Nasenbereich und Kinn und das sehr oft dann wenn ich, mehr unbewusst, eine reichhaltigere Basispflege und eine reichhaltige/ ölbasierte Foundation verwendet habe.

Einfache Erstlösung: Nur eine reichhaltige Pflege als Basis und danach eine sehr leichte Foundation verwenden. Wer auf beides, z.B. im Winter, nicht verzichten will kann auch ein transluszentes Puder als Finish verwenden. Ideal ist es sowieso immer wenn die Basispflege vorab perfekt eingezogen ist und man erst dann das MakeUp (nicht zu dick sondern nur partiell kaschierend) auftrĂ€gt und es danach absolut sauber in die Haut verblendet. Nach meiner Erfahrung geschieht eine Oxidation nĂ€mlich genau dort, wo zu viel Produkt zusammenkommt. Daher ruhig, mit reichhaltigeren Produkten,  lĂ€ngere Einziehzeiten berĂŒcksichtigen und im Anschluss die Foundation mit einem Bufferpinsel oder Beautyblender sehr sehr dĂŒnn auftragen und einblenden. Hier empfehlen sich dann Foundations die mehr Deckkraft bei weniger Produkteinsatz bieten.

Mit Mineral MakeUp oder auch lockeren, seidigen Creme-MakeUp Produkt  ist mir bisher noch nie eine farbliche Oxidation passiert.”

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Ihr habt auch eine Beautyfrage die Ihr schon immer von Experten beantworten lassen wolltet? Dann hinterlasst hier einen Kommentar oder schreibt mir eine Email: kontakt@beangels-blog.de.

 

Expertenquelle: beautypress.de

 

4 Kommentare

  1. Pingback: 2intrinsic

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