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[VERLOSUNG] Close up – Eine Duft Nahaufnahme von Olfactive Studio

Unisex Duft für Frauen und Männer

Es ist irgendwie magisch und ich kann gar nicht anders als fasziniert auf die Verpackung zu starren. Eine menschliche IRIS in all Ihren Facetten über die man fast vergisst das hier noch ein Parfum in der Verpackung wartet.  Faszinierend ist das allemal und Olfactive Studio Close up hat es geschafft mich im Spiel aus Duft, Flakon und visuellem Eindruck zu fesseln.

Olfactive Studio Close up

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Bei Parfum werde ich enthusiastisch

Klar wirkt das oberflächlich aber ich bin eben wissbegierig. Kosmetik kaufen und benutzen kann jeder. Ich will mehr wissen. Ich will eine Geschichte, ich möchte etwas erfahren und ja, ich steh’ drauf wenn sich Marken so richtig was einfallen lassen das all unsere Sinne anspricht. Bei keinem Produkt geht das so gut wie mit einem Parfum. Trotzdem habe ich hier einen Duft vor mir der visuell etwas mehr bietet als nur Flakon und Dufteindruck.

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Ein Auge voller Ausdruck

Ich finde es lohnt sich bei Olfactive Studio Close up (100ml um die 90,00€) genauer hinzusehen. Fotograf des Bildes ist Suren Manvelayan der sich mit all seinen Bildern stets der Nahaufnahme (zu engl. CLOSE UP) von geheimnisvollen Körperteilen widmet. Die Augen gehören dabei zu dem geheimnisvollsten Körperteilen denn in Ihnen kann man sich verlieren. Diese Iris ist sogar noch außergewöhnlicher denn sie hat eine einzigartige Pigmentierung. Für den Fotografen stellt sie einen Blick ins innerste Sein dar. Man blickt auf etwas und dahinter geht es immer weiter, in die Weite der Welt, vom Mikrokosmos in den Makrokosmos.

Je länger man darauf blickt um so mehr erkennt man das Spiel mit Kontrasten. Zwei Gegensätze also die am Ende erkennen lassen was dieses Foto uns eigentlich sagen will. Es ist die Verbindung zwischen Gegensätzen. Genau wie Olfactive Studio Close up. Es ist ein Unisexduft.

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Der Duft selbst wurde von Annick Ménardo kreiert die auch schon Düfte für Giorgio Armani (“Acqua di Giò pour Homme”) und Cerruti (“1881 Edition Blanche pour Femme”) komponiert hat.

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DUFTNOTEN

Kopf: Santos grüner Kaffee, Frische Gewürze, Kleparower Süssweichsel
Herz:  Weißer Tabak, Patschuli, Atlas-Zedernholz, Provence-Rose (Rosa Centifolia)
Basis: Amber, Moschus, Tonkabohne

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Duftbeschreibung

Es lässt sich tatsächlich nicht eindeutig zuordnen ob der Duft nun eher männlicher oder eher weiblicher Natur ist. Zum einen ist er zu Beginn sehr herb und würzig. Mein erster Dufteindruck geht klar in die orientalische Richtung. Erst ganz zuletzt finde ich im Duft ein rosiges Pottpouri.

Die Kombination aller Kopfnuancen findet sich zuletzt in einem Anfall von Weihrauch wieder. Ich wußte das ich diese Kombination schon einmal erschnuppert hatte. Dieses rauchig-würzige mit einer entfernten, blumigen Note.

Dieser Dufteindruck dominiert die anderen Nuancen inzwischen komplett und nur sehr sehr weit entfernt lässt sich erahnen das da noch etwas fruchtiges innewohnt. Dieser minimale Ansatz hat auch leider keine Chance mehr durchzukommen denn neben der kombinierten Weihrauchmischung dominiert nun Patchouli.

Olfactive Studio Close up

Präsent aber für mich nicht so intensiv empfunden ist die Tonkabohne. Lange Zeit war sie für mich das letzte Duftnötchen das ich nie ausmachen konnte. Ihr müsst wirklich mal solo an Tonkabohnen gerochen haben um den Duft später richtig identifizieren zu können.

Der Rest von Olfactive Studio Close up ist imprägnant und erblüht in einem für mich erdrückenden Schwall an herbem Moschus (der störte mich schon immer in Parfums) sowie Zimt und Nelke. Es mutet fast schon weihnachtlich an. Ich kann die Augen schließen und sitze in einer Kirche. Neben mir ein eifriger Messdiener mit dem Weihrauchfass.

Ich wünschte ich hätte mir von der Kirsche gehabt. Dieser schwache Dufteindruck war nämlich mehr als lecker und erinnert an Amarenakirschen. Alles andere drumherum ist aber viel zu kräftig für mich und diese feinen lieblichen Eindrücke werden von einem beweihräucherten Tabakduft gepaart mit Würze und Amber elefantös zertrampelt.

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Die Erkenntnis

Eines ist mir inzwischen klar: Dieser Unisexduft ist nicht meins. Vielleicht bin ich für Olfactive Studio Close up zu feminin aber mir persönlich ist der Duft einfach zu viel. Ich fühle mich wie hin und her gerissen und in der Summe harmoniert es für mich auch nicht. Zu würzig, zu männlich angehaucht für mich. Die Sillage ist unverkennbar, kräftig. Morgens aufgetragen kann man den Duft fast bis Abends noch leicht und warm auf der Haut wahrnehmen.

Es ist also definitiv ein Duft den man von Beginn an mögen muss. Qualitativ trotzdem herausragend denn sein Reiz liegt eben auch in der Kombination aus Bild- und Dufteindruck. Wer also mit Close Up nichts auf Tuchfühlung gehen kann sollte einen Blick auf die anderen 9 Olfactive Studio Düfte plus deren Fotoeindrücken werfen. Alle Düfte sind der Versuch eine sensorische, intime und poetische Verbindung zwischen Bildern und Düften zu schaffen.

[VERLOSUNG]

Die Verlosung wurde beendet. Gewonnen hat Daniela Sch. über Ihren Facebookkommentar.
Vielen Dank das Ihr mitgemacht habt.

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