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#FragBeAngel: Wie schützt man seinen Teint vor Umwelteinflüssen?

Die Frage der Woche KW 48

Auf vielen Pflegeprodukten kann man den Zusatzlesen: „Schutz vor Umwelteinflüssen!“, oder „… der ideale Hautschutz gegen schädigende Umwelteinflüsse, und „… mit Schutzfunktion gegen Umwelteinflüsse“. Das liest sich natürlich alles sehr gut. Negative Umwelteinflüsse sind bekannt und sie sind nicht nicht wirklich positiv behaftet. Umso eher nimmt man dann auch mal etwas gegen diese mit in den Einkaufskorb. Aber gegen was wird man da eigentlich geschützt? Und was ist wenn man diesen Aspekt noch gar nicht bedacht hat – könnte sich das negativ auswirken?

Alles sehr gute Fragen wie ich finde. In der KW 48 der Frage der Woche klären wir mit den Experten folgende Frage: „Welchen Einfluss haben negative Umwelteinflüsse auf meinen Teint und wie schütze ich mich vor Umwelteinflüssen?

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Welchen Einfluss haben Umwelteinflüsse auf meinen Teint
und wie schütze ich mich vor diesen Umwelteinflüssen?

Im Bereich Beauty ist der Schutz vor Umwelteinflüssen ein immer stärker werdender Aspekt. Zum einen wird immer mehr erforscht, u.a. auch die Auswirkungen solcher negativer Umwelteinflüsse, zum anderen möchten aber auch die Verbraucher mehr dazu wissen. Hat der neue Handysendemast neben dem Haus Auswirkungen auf meine Haut? Und wie sieht es mit Abgasen aus? Es sind eigentlich alles äußere Einflüsse die uns im ersten Moment nicht bewusst sind. Wir können sie nicht sehen und daher blenden wir sie im ersten Moment aus. Doch auch bei direkten Umwelteinflüssen ist uns nicht bewusst was in diesem Moment passiert. Eben noch in der Raucherecke gestanden hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Lungen sondern auch unsere Haut ist davon betroffen, selbst wenn man Nichtraucher ist. Auch der Hausstaub/ Feinstaub zählt offiziell zu diesen äusseren Umwelteinflüssen.

Guylaine Le Loarer, Leiterin Forschung und Entwicklung der Börlind GmbH sagt dazu:
„Die äußeren Faktoren wie Feinstaub, Rauch, Partikel aus dem Straßenverkehr und UV-Strahlen können die Hautalterung beschleunigen. Die Folgen davon sind tiefe Falten, Abnahme der Spannkraft und Elastizität der Haut und Pigmentflecken.“

Gabriela Eltester, Chefkosmetikerin und Seminarleiterin bei DERMASENCE, P&M Cosmetics GmbH & Co. KG. sagt dazu:
„Durch das Einatmen von Feinstaub und Ozon bilden sich sogenannte freie Radikale im Körper. Dies sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei einer vermehrten Bildung sogenannten oxidativen Stress verursachen, was zu einer nachhaltigen Hautschädigung führen kann und die Haut schneller altern lässt. Antioxidantien sind Stoffe, die eine große Bedeutung für die Inaktivierung der freien Radikale haben und die Anzahl dieser reduzieren. Deshalb haben sie einen hohen Stellenwert in Hautpflegeprodukten, um schützend auf die Immunzellen der Haut einzuwirken. Zusätzlich lässt sich oxidativer Stress mit gezielten Ruhepausen, ausgewogener Ernährung und der Vermeidung von hoher UV-Belastung reduzieren. Eine Hautpflege mit einem hohen Anteil an Antioxidantien und schützenden Eigenschaften für die Immunzellen der Haut ist ratsam. Viele Hautpflegeprodukte von DERMASENCE enthalten Antioxidantien als Fänger freier Radikale wie die Vitamine A, C und E und Sanddornfruchtextrakt.“

Sabine Kästner, Beauty- und Naturkosmetikexpertin bei Lavera sagt dazu:
„Die Haut ist unser größtes Organ und ein wahres Multitalent. Als Sinnesorgan, Klimaanlage oder Schutzmantel hat sie jeden Tag Höchstleistungen zu vollbringen. Der Ansatz einer natürlichen Schönheitspflege ist es, die Haut zu schützen und ihren Schutzmantel (Hydro-Lipidmantel) aktiv zu unterstützen. Ist dieser intakt, verliert die Haut weniger Feuchtigkeit. lavera Naturkosmetik verwendet in den selbst entwickelten Pflegeformeln hochwertige Bio-Öle z. B. aus Mandeln, Oliven oder Sheabutter, die von der Haut besonders gut aufgenommen werden können, pflegen und der Haut einen dünnen Schutzfilm schenken. Natürliche Mineralien schützen zudem vor UV Licht und sind in Sonnenschutzprodukten, der 8in1 Colour Correction LSF 6 oder dem Natur-Make-up enthalten.“

Dr. Michaela Arens-Corell, Leiterin der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Sebapharma GmbH & Co KG sagt dazu:
„Unsere Haut unterliegt neben der intrinsischen (sog. biologischen) Hautalterung auch den lebenslang einwirkenden Umweltprozessen, die ihrerseits zu spezifischen Veränderungen im Laufe des Lebens führen (sog. extrinsische Hautalterung). Zu diesen extrinsischen Einflüssen zählen v. a. UV-Strahlung und Tabakrauch. Gleichzeitig scheinen aber auch Infrarotstrahlung, Ozon und andere Umweltnoxen wie Feinstaub die extrinsische Hautalterung und dadurch Elastizitätsverlust, Faltenbildung, Verfärbung und Pigmentverschiebungen wesentlich zu beschleunigen. Für den Schutz vor Umwelteinflüssen, die Behandlung, die Aktivierung und Pflege der alternden Haut eignen sich folgende Inhaltsstoffe: UV-Filter, Moisturizer (z. B. Urea, Hyaluron-säure, Glycerin), Retinoide, Antioxidanzien (z. B. Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10) sowie antioxidativ wirkende Botanicals (z. B. Centella Asiatica) , Gewebeaktivatoren der Zellen von Epidermis und Dermis sowie Stoffe, die Abläufe in der extrazellulären Matrix optimieren (z. B. Phytopeptide). Eine Stabilisierung der Barrierefunktion gegen das Eindringen von Schadstoffen in die Haut durch Pflege mit dem hautphysiologischen pH-Wert 5,5 unterstützt die Schutzwirkung.“

 


Ihr habt auch eine Beautyfrage die Ihr schon immer von Experten beantworten lassen wolltet? Dann hinterlasst hier einen Kommentar oder schreibt mir eine Email: kontakt@beangels-blog.de.

 

Expertenquelle: beautypress.de

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