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Lancôme HYPNÔSE STAR Mascara

Doll-Lashes im Farbton 01 Noir Midnight

Gerade bei meinen Mini-Kurz-Wimpern, die nun wirklich nicht lang sind, da muss die Mascara so einiges leisten, damit ein schöner Effekt entsteht.

Meine neueste Hoffnung investierte ich daher in die Lancôme HYPNÔSE STAR Mascara in der Farbe 01 „Noir Midnight“.

Produktteaser

Betty Boop – sie ist das Werbegesicht dieser Mascara und Ihr Augenaufschlag ist natürlich Comicartig-Traumhaft. Das beweist sie auch im Produkteaser mit Daria Werbowy.


So eine Werbung ist schön, aber wir wissen ja – Werbung ist eins die Realität was Anderes. Also hilft nichts als es am eigenen Auge auszuprobieren, was die Mascara wirklich kann….

Herstellerversprechen

Für den filmreifen Augenaufschlag. Die spezielle, konische Bürste umhüllt die Wimpern mit genau der richtigen Dosis an Textur, sie verlängert und trennt die Wimpern und verleiht ihnen sinnlichen Schwung. Die Kombination der flüssigen Textur und einer innovativen Bürste kreieren unglaubliches Volumen mit klar definierten Wimpern – garantiert atemberaubend. Ein Farbton, der Ihre Augen mit einem verführerischen Glanz bekleidet, der jedes Blitzlicht blendet: Noir Midnight schmückt die Wimpern mit marmorierten Schattierungen, wie der schimmernde Stoff eines Abendkleides.

Anwendungshinweise vom Hersteller

Verstärken Sie die Intensität Ihres Blickes mit der flachen Seite der Bürste. Setzen Sie dafür die Bürste mit einem leichten Druck am Wimpernansatz an und ziehen Sie diese bis zur Wimpernspitze. Drehen Sie die Bürste um 180° und intensivieren Sie das Ergebnis mit der entgegengesetzten flachen Seite für ein umwerfendes Volumen und glamourösen Schwung. Tragen Sie den Mascara mit der runden Seite der Bürste vom Wimpernansatz bis zur Wimpernspitze mit einer Zick-Zack-Bewegung auf, um Schwung, Trennung und Länge zu kreieren. Vergrößern Sie Ihren Blick, indem Sie die Bürste bis zum äußeren Augenwinkel ziehen. Um die Wimpern anschließend perfekt zu definieren, tragen Sie erneut den Mascara am Wimpernansatz mit der flachen Seite der Bürste auf. Für ein intensiveres Ergebnis, den Mascara auf die unteren Wimpern mit der flachen Seite der Bürste auftragen. Mit der runden Seite erzielen Sie ein natürliches Finish.

Auf der Webseite von Lancome gibt es zudem auch verschiedene Tutorials, wie man die Mascara für verschiedene Looks optimal anwendet.


 

Das Produktdesign: „Glitter are a Girl’s Best Friend!“

Normalerweise haut mich das Design einer Mascara nicht sonderlich um. Mal sind sie bunt, mal sind sie schwarz – das Übliche eben. Bei der Lancôme HYPNÔSE STAR Mascara war das allerdings anders. Die spiegelnde Verpackung ist zunächst noch unscheinbar von Aussen und auch die ersten paar Zentimeter, wenn man die Mascara aus der Verpackung zieht sind noch ganz normal. Doch dann beginnt es zu funkeln! Ich war erstmal vollkommen baff, was diese Mascara-Verpackung anging. Am unteren Bereich glitzern und funkeln 1000 Sterne im schwarzen Plastik. Wirklich ein wahnsinns Hingucker und was die Umhüllung angeht schon 10 Punkte alleine dafür. (Sobald es glitzert werde ich leider schwach). Dieses Funkeln kann man sich ruhig öfters antun und das kleine Girlie in mir gibt quieksende Froi Froi Laute von sich beim Anblick. (iiiieks!)

 

 

Mascara – Duft

Die erste Assoziation war: Riecht im ersten Moment eigentlich wie typische Mascara. Dann habe ich es nochmal ein paar Tage auf mich wirken lassen und würde sagen, man kann auch ein wenig was in der Art von Bienenwachs ausmachen. Es riecht ähnlich wie diese Bienenwachskerzen, trotzdem nur leicht und man kann noch deutlich den Mascara-Duft ausmachen. Auf den Augen riecht man davon nichts mehr. Und auch so stört mich der Duft jetzt nicht, auch wenn ich finde das Mascara ruhig mal weniger nach Mascara riechen darf. (Müssen Mascaras überhaupt nach was riechen? Habe sie ja auf den Augen und nicht in der Nase 😉

 

Das Besondere 2-Seiten-Bürstchen

Ich gebe zu am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem speziellen Bürstchen. Es ist auf der einen Seite flach, auf der anderen hat es seine Borsten. Man muss ein paar Mal probieren, wie man damit am Besten arbeitet, denn im Grunde ist es eigentlich eine wirklich durchdachte Sache und ich kann die Beschwerden anderer Blogs über die schlechte Anwendbarkeit nicht nachvollziehen.

 

Die Bürste hat wie Seiten – die eine mit ganz flachen, die andere mit längeren Borsten. Zudem läuft sie konisch zu und ermöglicht es einen so auch die Wimpern im Augeninnenwinkel gut zu tuschen. Ich habe während dem Testen (unabhängig der Lancome Anwendungs-Vorgaben) dazu meine ganz eigene Anwendung entwickelt. Nach den ersten etwas unsicheren Tests, mache ich es jetzt so, dass ich die Bürste mit der flachen Seite so nah wie möglich an den Wimpernkranz bringe. Dann bewege ich die Bürste sanft hin und her und drehe sie dabei mit der längeren Borstenseite in die Wimpern hoch. Dann streiche ich die Mascara damit bis zur Spitze hin aus. Der Vorteil der flachen Seite ist das man wirklich nah an den Wimpernkranz kommt – es wird richtig gut schwarz und dann dreht man und nutzt die eigentliche Bürste um die Wimpern klassisch zu trennen.

Muss man eigentlich nur den DREH raus haben, was nach dem zweiten Mal problemlos klappte, war zumindest bei mir so.

 

Abstreifer, Konsistenz und Auftrag

Die Konsistenz ist schön cremig-soft, nicht flüssig. Sie legt sich schön ums Bürstchen und auch um die Wimpern. Man kann zudem nach dem ersten Auftrag die Wimpern auch noch in aller Ruhe ausbürsten (gegen Fliegenbeine) ohne das die gleich trocken wird und klumpt.

Man sollte jedoch nicht zu lange rummachen. Denn wenn Sie anfängt trocken zu werden, könnten schon Klümpchen entstehen. Auch sollte man das Bürstchen immer wieder reinschieben – denn wenn es zu lange draussen rumlümmelt tut Ihr Euch damit keinen Gefallen.

 

 

Der Abstreifer – weniger Effektiv

Bereits nach ein paar Anwendungen hatte ich am Deckel ne Sauerei. Irgendwie ging das nicht wirklich gut mit dem Produkabstreifen beim entnehmen. Es bliebt immer Produkt am Rand kleben, was dann manchmal auch an meinen Fingern pappte. Ich musste daher den Abstreifer ein paar mal mit einem Tuch am Rands säubern, deswegen erachte ich das als Verbesserungswürdig.

 

Preis & Inhalt

6,5ml für 26,90€, erhältlich bei FLAKONI

Vorher / Nachher

Ich habe mich dazu entschieden – bis auf ein klein wenig Schimmer-Creamlidschatten (essence – a new leage – 01 my caddy in the wind) auf dem Augenlid – sonst nichts zu verwenden, als die reine Mascara. Ich bin mir sicher mit Smokey Eyes und Lidstrich könnte man einen noch intensiveren Blick erzielen, aber ich wollte wirklich nur die reine Mascara – ohne alles – zeigen.

Pflegewirkung & Volumen

Bei den hochpreisigen Mascaras darf man durchaus auch eine gewisse Pflegewirkung erwarten, finde ich. Auch daran hat Lancome gedacht. Meine Wimpern waren nicht „trocken“ – Sie hatten zwar ausreichend stand aber wurden nicht zusätzlich ausgetrocknet.

Dennoch das von Lancome versprochene „unglaubliche Volumen sucht man leider vergebens. Sie tuscht zwar gut und präzise aber das war es dann auch. Solo – ohne weitere Hilfsmitteln in Form von Drittprodukten, wie wimpernverlängerne Aufbaufasern etc. kommt von allein, nur durch die Mascara, kein unglaubliches Volumen zustande, auch nicht nach 2 oder 3x tuschen.

Mein Fazit

Für meine kurzen Wimpern bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Wimpern werden gut getrennt – ich erreiche auch sehr nah am Wimpernkranz eine optimal Färbung, da man durch die flache Seite super nah rankommt. Der Abstreifer hat mich etwas geärgert – das Produkt war mir eindeutig zuviel am Rand und auf dem Stil – hier könnte man in meinen Augen nochmal nachbessern. Absolut begeistert bin ich auch von der Verpackung – einfach nur wunderschön und glamourös! Doch lasst Euch bitte nicht davon vom Kauf überzeugen. (Auch wenns noch so schwer fällt 😉

Nach einem Tag tragen saß die Mascara immernoch top und auch mit meiner empfindlichen Augenpartie gab es keinerlei Rötungen oder Reizungen. Gerade in der Hinsicht reagiere ich persönlich sehr schnell auf unkorrekte Stoffe – ich bin quasi ein wandelnder Allergietest. Die Mascara hat den Test jedoch einwandfrei bestanden.

Dennoch bleibt Sie im Gesamtfazit hinter meiner, durch Werbung geweckten, Erwartung zurück. Für den Oberklassen-Preis und das im Herstellerinfo Versprochene erwartet man einfach auch etwas mehr. Das kann die Mascara leider nicht so wirklich erfüllen (Siehe „unglaubliches Volumen“). Auch eine marmorierte Schattierung konnte ich nicht wirklich ausmachen.

Meine Wertung heisst daher 3 von 5 Flügeln:

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Alleine der Name versetzt mich schon fast in Selbsthypnose.

    Jedenfalls vielen Dank für die tiefgreifenden Infos und Bilder. Ein Bild sagt bekanntlich ja mehr als tausend Worte. Das ist Euch hiermit gut gelungen.

    lg,
    Michael

  2. Ich muß sagen das man ja immer wieder sehr gerne nach neuen Mascaras schaut. Aber den du jetzt so toll hier beschreibst ist auch wirklich toll. Ich habe jetzt nicht unbedingt kurze Wimpern, aber ich finde er definiert super. Ich werde mir dieses Produkt noch einmal kaufen 🙂
    Viele Grüße Inga

    ach ja, nen tollen Blog hast du…..

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